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Such´ Dir Hilfe! Erfahrungsbericht kann Angehörige schwerstkranker und sterbender Menschen unterstützen

16. November 2021

Projekt

Professionelle psychologische Hilfe ist auch für die Angehörigen schwer kranker Menschen immens wichtig. Das ist eine der Erfahrungen von Anette Elwert. Sie hat sie festgehalten in dem persönlichen Erfahrungsbericht „Mein Kreuzweg“, in dem sie sich mit den Erlebnissen und Erfahrungen bei der Begleitung und dem Versterben ihres an Krebs erkrankten Ehepartners auseinandersetzt.

Gerade die Angehörigen leisten vielfach große Unterstützungsarbeit und sind gleichzeitig durch die lebensbegrenzende Diagnose der Erkrankten selbst psychisch schwer belastet. Sich in dieser Situation zu fragen, „Wer und was könnte mir jetzt helfen?“, ist einer der Tipps, die Anette Elwert in ihrem Erfahrungsbericht festhält. Sven Goldbach, Vorsitzender des Landesverbandes Hospiz und Palliativarbeit Hamburg e.V. bestätigt: „… das ist das wichtigste und besondere an der Palliativversorgung, Hilfe und Unterstützung anzunehmen.“

Die Christoph Lohfert Stiftung hat nun im Rahmen ihres Projektfonds den Druck dieses Erfahrungsberichts übernommen. Interessierte können die Broschüre per E-Mail direkt bei der Stiftung bestellen.

Empfehlung einer Psycho-Onkologin und eines Palliativversorgenden

„Schon nach den ersten Zeilen berührte mich diese besonders schöne, klare Sprache, die so ungeschminkt, unprätentiös, und gar nicht rührselig klingt. Frau Elwert hat diese besondere Situation so beschrieben, wie sie sie erlebt hat und wie ich ähnliche Situationen auch schon mehrfach begleiten durfte - zu meiner großen Freude. Auch wenn es nicht das erste oder einzige literarische Werk einer Angehörigen ist, so ist es doch ein ganz individueller Bericht und für mich ist es ein sehr wertvolles Kleinod,“ schreibt Dr. Pia Heußner, Ltd. Oberärztin Psycho-Onkologie, Onkologisches Zentrum Oberland, Klinikum Garmisch-Partenkirchen über die Broschüre.

Und auch der Palliativpfleger Sven Goldbach empfiehlt seinen Kolleg:innen, mit dieser Broschüre zu arbeiten und sie Angehörigen auszuhändigen: „Der Erfahrungsbericht von Frau Elwert ist wirklich bemerkenswert reflektiert, gut organisiert und so wie wir es uns täglich in der Versorgung wünschen würden. Ich persönlich kann mir gut vorstellen, dass diese Broschüre eine Hilfe sein kann, auch Hilfe anzunehmen.“, sagt der Geschäftsführer des Hamburger Goldbach PalliativPflegeTeams.

Anette Elwert arbeitet selbst in der Gesundheitsversorgung. Nach dem Tod ihres Mannes hat sie die Erfahrungen in der Broschüre „Mein Kreuzweg – von der Krebsdiagnose bis zum Tode meines Mannes.“ festgehalten und engagiert sich zudem in der Hamburger Krebsgesellschaft.

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