Das Projekt „Möbelbörse mit digitaler Tauschplattform“ am Universitätsklinikum Halle (Saale) zielt auf eine nachhaltige Nutzung von Mobiliar, um ökologische, ökonomische und soziale Ziele zu vereinen. Der Fokus liegt auf der Vermeidung von Sperrmüll und der Reduktion von CO2-Emissionen durch die Wiederverwendung von Möbeln, anstatt diese zu entsorgen. Dies wird durch eine zentrale digitale Plattform ermöglicht, die es allen Mitarbeitenden erlaubt, Mobiliar zur Weiterverwendung anzubieten oder zu beziehen.
Neben der Reduktion von Müll und Emissionen unterstützt das Projekt auch gemeinnützige Organisationen durch die Weitergabe von Möbeln an soziale Einrichtungen. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) folgt mit diesem Projekt den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft und entspricht damit den Anforderungen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG).
Die erzielten Ergebnisse sprechen für sich: Im ersten Jahr wurden durch das Projekt 20 Tonnen Sperrmüll und 40 Tonnen CO2 eingespart, zudem konnten rund 150.000 € an Anschaffungskosten eingespart werden. Die verlängerte Nutzungsdauer von Mobiliar, verbunden mit einer aktiven Sensibilisierung der Mitarbeitenden, trägt zur langfristigen Etablierung eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen bei. Das Universitätsklinikum Halle (Saale) unterstreicht mit dem Projekt seine Bemühungen für nachhaltiges Wirtschaften im Gesundheitswesen in Sachsen-Anhalt.