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Abfalltrennung im OP

Hintergrund: In einer Klinik fallen täglich große Mengen Abfall an. 20% bis 30% davon stammen aus den Operationssälen. Steigende Abfallkosten, ein hoher CO2-Fußabdruck des Gesundheitswesens und ein steigendes ökologisches Bewusstsein bei den Beschäftigten sind u.a. Treiber für das Projekt.

Projektziel: Abfalltrennung im OP durch Einführung eines Abfallkonzepts ermöglichen

Umsetzung: Das neue Abfallkonzept wurde ab dem 02.12.24 in einem OP-Saal, der zugehörigen Einleitung und dem Entsorgungsraum am Standort Klinikum Bielefeld-Rosenhöhe eingeführt.

Ergebnisse: Es wurden die recycelbaren Abfallströme identifiziert, die bisher nicht oder nur teilweise getrennt wurden (Kunststoffe, Papier/Pappe, Glas, Einmalinstrumente) und verfolgt in welchen OP-Bereichen welche Abfälle anfallen. Die Arbeitsgruppe hat ein Recyclingkonzept mit einem Farbschema entwickelt. Es wurde sich auf eine Trennung von Kunststoff und Papier/Pappe mithilfe von mobilen Abfallgestellen/Sammelbehältern im OP-Saal geeinigt. Im Entsorgungsraum stehen für Glas und Batterien Sammelbehälter zur Entsorgung bereit.

Nächste Schritte: Nach Beschaffung von geeigneten Abfallgestellen kann der Pilot auch auf alle OP-Säle am Standort Rosenhöhe ausgeweitet werden. Nach Evaluation des Projekts ist ein Rollout des Projekts auf weitere Klinikstandorte Halle (Westf.) und Bielefeld-Mitte angedacht.

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