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Das größte Risiko liegt an den Sektorengrenzen

Ein Gespräch mit Prof. Petra A. Thürmann über das ideale Krankenhaus von morgen, die Chancen durch die Digitalisierung und interprofessionelle Zusammenarbeit

 

 

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Patientensicherheit setzt Sicherheit in der Arzneimittel-Therapie voraus. Diese auch im Krankenhaus zu gewährleisten, ist die Aufgabe vieler – Ärzte, Pflegekräfte, Apotheker, Pharmakologen, Therapeuten und der Patienten selbst. Ein weites Feld also. Obwohl – oder eher weil so viele Berufsgruppen und Einrichtungen daran beteiligt sind, hapert es an allen Enden: von der Aufnahme in die Klinik bis zur Entlassung und ambulanten Weiterbehandlung. Während der Lohfert-Preis 2020 ein Projekt zur Überwachung der individuellen Medikation auf Intensiv- und alterstraumatologischen Stationen ins Blickfeld rückt, gibt uns Prof. Petra A. Thürmann einen Überblick über weitere notwendige Verbesserungen.

Das Interview im Einzelnen:

0.57: "Das größte Risiko liegt im Sektorenübergang: Bei der stationären Aufnahme – und bei der Entlassung." Über den Sinn einer elektronischen Patientenakte und eines elektronischen Medikationsplans

2.23: Prozess der Aufnahmemedikation - Doubletten im Krankenhaus vermeiden

4.00: Intelligente Verknüpfung aller relevanten Informationen mit der Medikation

5:06: Unit Dose Systeme zur Verhinderung von Medikamentenverwechslung

6.42: Elektronischer Medikationsplan für alle Kliniken verpflichtend

7.53: Informationen der Krankenkassen für den Patienten nutzbar machen

10.31: Über das BARMER-Projekt „Transsektorale Optimierung der Patientensicherheit – TOP“

14.15: Interprofessionelle Weiterbildung und Zusammenarbeit

15.24: Die Hälfte aller Arzneimittelnebenwirkungen sind vermeidbar - Fehler eingestehen und kommunizieren

16.45: Alle Beteiligten in ein Boot holen

Zur Person:

Prof. Petra A. Thürmann leitet das Helios Center for Research and Innovation (HCRI) in der Helios-Unternehmensgruppe, ist Chefärztin des Philipp-Klee-Instituts für Klinische Pharmakologie und Inhaberin des Lehrstuhls für Klinische Pharmakologie der Universität Witten-Herdecke. Sie forscht seit Jahren zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit, u.a. zum Thema Arzneimitteltherapiesicherheit an der Sektorengrenze.


Durch das Gespräch führte Dr. Thomas Lehnert, wissenschaftlicher Referent der Christoph Lohfert Stiftung. Das Gespräch wurde als Videokonferenz aufgezeichnet.

Hamburg/Wuppertal, im September 2020

Foto: Prof. Petra A. Thürmann Cpoyright: HELIOS/Michael Mutzberg

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Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wider. Die Christoph Lohfert Stiftung macht sich Äußerungen ihrer Gesprächspartner in Interviews und Beiträgen nicht zu eigen.

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Lohfert-Preis 2020

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