Lohfert-Preis 2018 für "AHOI-Patient im Boot"

Die Jury hat einen Preisträger gewählt. In diesem Jahr wird das Hygieneprojekt "AHOI-Patient im Boot" von der Universitätsmedizin Greifswald mit dem Lohfert-Preis ausgezeichnet. "AHOI-Patient im Boot" will das Hygieneverhalten in Krankenhaus, Arztpraxis oder Pflegeeinrichtung verbessern. Das Projekt steht unter der Leitung von Prof. Dr. med. habil. Nils-Olaf Hübner, M.Sc. von der Universitätsmedizin Greifswald.

Zielten bisherige Maßnahmen vor allem auf das Hygieneverhalten des medizinischen und Pflegepersonals ab, ist die besondere Idee dieses Projekts die aktive Einbeziehung und Befähigung der Patienten und Pflegebedürftigen sowie ihrer Angehörigen. Die Preisverleihung findet am 19. September 2018 im Rahmen des 14. Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

Das Projekt „AHOI-Patient im Boot“ wird ebenfalls durch das Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Weitere Informationen zum Preisträger 2018 finden Sie hier.

Der Lohfert-Preis fördert jährlich praxiserprobte Projekte, die den Patienten im Krankenhaus, seine Bedürfnisse und Interessen in den Mittelpunkt rücken. Die Projekte sollen bereits in der Medizin implementiert sein und durch verbesserte Prozesse einen belegbaren Nutzen für Patienten und Mitarbeiter im Krankenhaus leisten. Der Lohfert-Preis steht unter der Schirmherrschaft der Hamburger Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks und ist mit 20.000 Euro dotiert. Das Thema des Lohfert-Preises 2019 wird am 19. September im Rahmen der Preisverleihung veröffentlicht.

Die Jury hat den Preisträger aus 63 eingegangenen Bewerbungen gewählt.

Lohfert-Preis 2018

Lohfert-Preis 2018

Das Ausschreibungsthema lautete Kulturwandel im Krankenhaus - Multidimensionale Konzepte zur Verbesserung der (Patienten-) Sicherheitskultur.

 

Die Verleihung des Lohfert-Preises 2018 findet am 19. September 2018 im Rahmen des 14. Gesundheitswirtschaftskongresses in Hamburg statt.

 

Wer konnte sich bewerben?

Als Bewerber sind grundsätzlich alle Teilnehmer der stationären Krankenversorgung im deutschsprachigen Raum aufgerufen, die ein in der Praxis bewährtes Konzept unter der oben genannten Zielsetzung in deutscher Sprache anbieten können. Neben den im Krankenhaus arbeitenden Berufsgruppen, Einzelpersonen, Arbeitsteams oder Teilnehmern der Krankenhausorganisationen können sich auch Management- und Beratungsgesellschaften, Krankenkassen oder sonstige Experten der stationären Krankenversorgung bewerben. Die Bewerbung und Förderung können nur von einer Körperschaft des öffentlichen oder privaten Rechts, die gleichzeitig Träger einer Einrichtung des Gesundheitswesens ist, wahrgenommen werden. Die Förderung einzelner Personen ist aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Dieses gilt auch für die Verwendung der Mittel. Die Bewerbung muss in deutscher Sprache verfasst und eingereicht werden.

Startseite